Freitag, 30. November 2018

„Es war einmal…“ Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern

IMG_5436Zwickau.- Leuchtende Kinderaugen spiegeln sich im Kerzenschein, wenn sie sehnsuchtsvoll den Weihnachtsabend mit seinen Überraschungen erwarten. Eine geheimnisvolle Sehnsucht liegt über dieser Zeit, und das macht den Advent bis zum Neujahr auch zur Märchenzeit. In Mythen und Geschichten verschmelzen Realität, Wünsche und Träume zu einer Einheit, die auch das Besondere der Zeit „zwischen den Jahren" ausmacht.

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Donnerstag, 29. November 2018

Staatsanwaltschaft verweigert Aufklärung trotz vorliegender Beweise

Staatsanwaltschaft_Zwickau3Chemnitz/Plauen/Zwickau.- Im Fall des dreijährigen Jungen, der von seinem Vater und einem vom Gericht bestellten Umgangspfleger mehrfach sexuell missbraucht und dabei gefilmt worden sein soll (WSZ berichtete), gibt es neue Erkenntnisse. Ein Tondokument soll die Anschuldigungen gegen den Hauptbeschuldigten, dem pädophile Handlungsweisen vorgeworfen werden, erhärten. Ungeachtet davon hat die Zweigstelle der Zwickauer Staatsanwaltschaft in Plauen das Verfahren erneut eingestellt. Dazu führt die Chemnitzer Rechtsanwalts-kanzlei, die die Mutter des mutmaßlichen Opfers vertritt, aus: „Trotz…

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Donnerstag, 22. November 2018

Zweifel an der Qualität, zu hohe Kosten und ein „Pflege-Dschungel“

Tochter pflegt VaterWestsachsen/Thema Gesundheit.- Die Familie, Deutschlands größter Pflegedienst, pflegt mit großem Engagement ihre Angehörigen. In zwei Drittel aller Fälle übernehmen Frauen im Alter zwischen 50 bis 70 Jahren die Pflege. Einige schaffen das neben dem eigentlichen Beruf, aber rund ein Viertel verkürzen ihre Arbeitszeit oder geben Ihren Beruf für die Vollzeitpflege eines Angehörigen auf. In Sachsen leben rund 150.000 Menschen, also mehr als 70 Prozent aller Pflegebedürftigen, zuhause und werden mehrheitlich von pflegenden Angehörigen umsorgt.

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Gegen Graffiti resistente Stehlen schmücken jetzt den Ortseingang

221118_Willkommensstele_OrtseinfahrtZwickau.- Gäste der Stadt Zwickau werden jetzt an den Ortseingängen mit einem unübersehbaren „Herzlich Willkommen“ und „Welcome“ begrüßt. An der B 175/Werdauer Straße konnte heute die erste von insgesamt neun neuen Willkommensstelen eingeweiht werden.
Die Stelen sind rund vier Meter hoch und einen halben Meter breit. Die Konstruktion besteht aus einer auf einem Betonfundament gegründeten Stahlkonstruktion, die mit Aluminiumverkleidung sowie einer die Beschriftung tragende entsprechend beschichtete Folierung versehen ist, von der Graffitis rückstandslos entfernt werden können. Sowohl die Begrüßung als auch die auf der Rückseite befindliche Verabschiedung ist zweisprachig. Im unteren Bereich finden sich jeweils die fünf Partnerstädte mit der dazugehörigen Landesflagge wieder. Für Entwurf und Planung zeichnete die Firma Ö-Konzept verantwortlich, Produktion und Montage übernahm das Schilderwerk Beutha. Die Gesamtkosten liegen bei rund 90.000 Euro.
Die Ortseingänge neu zu gestalten geht auf einen Stadtratsbeschluss zurück. Durch das Büro für Wirtschaftsförderung wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Ämtern im Jahr 2014 ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Nachdem im Jahr 2017 die finanziellen Mittel zur Verfügung standen, konnten die Planungsleistungen vergeben werden. Weiterhin erforderlich waren detaillierte Abstimmungen beispielsweise mit Grundstückseigentümern oder das Einholen von Genehmigungen. Die neun Standorte entsprechen im Wesentlichen denjenigen, wo sich bisher die Tafeln mit den Partnerstädten befanden. Der Standort Leipziger Straße wurde aufgrund der nicht vorhandenen Flächenverfügbarkeit und hinsichtlich der inzwischen geringeren Verkehrsbedeutung der Leipziger Straße aufgegeben.
Mit den neuen Willkommensstelen hat sich die Stadt Zwickau am Ende des Jubiläumsjahres selbst ein Geschenk gemacht, das über das Festjahr hinaus wirkt. Mit dem Gruß „Auf Wiedersehen“ ist der Wunsch verbunden, dass man die aus Zwickau herausfahrenden Besucher und Gäste sehr gern recht bald wieder begrüßen möchte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

In Werdau: die Cashbags präsentieren „The Johnny Cash Show“

THECASHBAGS-RobertTyson - Foto Tobias EbertWerdau.- Nach mehreren produktiven Jahren mit Konzerten in Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien, Schweiz, Frankreich und Holland freuen sich die Cashbags, neue Show-Termine für das Jahr 2019 ankündigen zu können. The Cashbags um US-Sänger Robert Tyson (Foto) sind mit unzähligen Konzerten seit 2008 Europas erfolgreichstes Johnny Cash Revival.

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Dienstag, 20. November 2018

König Albert Theater: Wilde Karl-May-Lesung mit Ilja Richter

Vergesst_Winnetou_Fotograf_DERDEHMEL_1Bad Elster.- Anlässlich der Chursächsischen Winterträume beehrt der beliebte Bühnenkünstler, Schauspieler und Moderator Ilja Richter am Sonntag, den 2. Dezember um 19.00 Uhr erstmals das König Albert Theater: Vorhang auf für einen Abend im Zeichen des wohl berühmtesten sächsischen Abenteuer-Schriftstellers Karl May. Sicher kennen Sie Winnetou! Aber kennen Sie auch Karl May? In 90 Minuten schildert Ilja Richter Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor, Hochstapler und Genie.

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Workshops für ein neues Ensemble im Theater Crimmitschau

Theater_CrimmitschauZwickau/Crimmitschau.- Im Theater Crimmitschau startet ein neues Theater-Projekt. Unter der Leitung der beiden Zwickauer Theatermacher Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel wird ein Amateur-Theater-Ensemble entstehen, das die Bühne des Theaters Crimmitschau mit szenischen Collagen und neuen Inszenierungen erobert. Mit WorkShops zu verschiedenen Themen wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren, Grundlagen des Theaterspiels zu erlernen und weiter zu entwickeln.
Stimme-Sprache-Text*
Unsere Stimme kann mehr als nur sprechen. Sie ist gleichzeitig Ausdruck unserer 'Stimmungen'. Also ist die Art wie wir einen Text sprechen, entscheidend für das, was die Worte bedeuten. In diesem WorkShop werden wir Atmung und Stimme trainieren, die Möglichkeiten unsere Stimme ergründen und an Textbeispielen ausprobieren.
Körpertheater – Körperlicher und mimisch-gestischer Ausdruck*
Der Körper ist das wichtigste 'Werkzeug' des Schauspielers. Auf der Bühne 'verkörpern' wir eine Figur. Die Art wie wir uns bewegen, was unsere Hände und unser Gesicht ausdrücken ist oft entscheidender als das, was wir sagen. In diesem WorkShop ergründen wir, welche Ausdrucksmöglichkeiten (Haltungen, Gangarten, Mimiken) unser Körper besitzt und wie wir diese für das Spiel auf der Bühne nutzen können.
Szenische Improvisation* (Montag 26.11.2021, 18 Uhr)
Ganz schnell einen Einfall haben, eine Figur und eine Handlung erfinden und damit eine Szene spielen – das ist gut für die Erarbeitung eines Theaterstückes (manchmal auch für das 'richtige Leben') und: Das kann man lernen. In diesem WorkShop lernen wir einige Techniken kennen, mit deren Hilfe wir diese Spontanität trainieren. Und wir werden mit und ohne Text improvisieren.
* Diese WorkShops können unabhängig voneinander besucht werden. Aber natürlich ist es vorteilhaft, wenn vor der „Szenischen Improvisation“ Stimme und Sprache und der körperliche Ausdruck trainiert werden. Die Teilnehmer*Innen sollten ab 16 Jahre alt sein.
Theater-WorkShop für Menschen zwischen acht und 12 Jahren
Theater spielen - eine Königin sein oder eine Hexe; ein Ritter; ein Seeräuber oder was du willst – und das auf einer Bühne vor Publikum! Wer das schon immer mal wollte, kann es jetzt probieren! In unserem Theater-WorkShop wollen wir gemeinsam spielen und herausfinden, wie aus einer Geschichte einzelne Szenen entstehen und dann vielleicht sogar ein kleines Theaterstück.
Theater-WorkShop für Menschen von 13 bis 16
Theaterspielen ist nur was für besonders Coole! Vielleicht ist es ja was für dich? Theater ist viel mehr als Texte sprechen. Theater ist vor allem Aktion, da passiert was auf der Bühne. Und du kannst dabei sein. Also komm zu uns und probier's aus!

Nächster Kurs „Szenische Improvisation“ am 26. November ab 18 Uhr im Theater Crimmitschau
Telefonische Voranmeldung unter: (03762) 47888 oder (0174) 5123121

Donnerstag, 15. November 2018

Verkehrsversuch: Marienstraße wird verkehrsberuhigter Bereich

MarienstraßeZwickau.- Im Rahmen eines Verkehrsversuchs wird ab kommender Woche in der Marienstraße, zwischen Schwanengasse und Marienplatz, eine verkehrsberuhigende Maßnahme erprobt. Hierfür wurde die Marienstraße im bezeichneten Abschnitt bereits verkehrsberuhigt beschildert. Demnächst erfolgt noch das Aufstellen von jeweils 3 Pflanzschalen in Höhe der Hausgrundstücke Marienstraße 13/15 (Höhe Blumenladen Gellrich) sowie 1/3 (Höhe Mariengasse). Neben der verkehrsberuhigenden Wirkung wird durch die Maßnahme ebenso eine Attraktivitätssteigerung für die Marienstraße bezweckt.
Die Wirksamkeit der Maßnahme wird nun für die Dauer eines Jahres erprobt und anschließend über eine dauerhafte Beibehaltung der Verkehrslösung entschieden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Kulinarische Russlandreise im Studentenclub „Tivoli“

Kochen verbindet im TivoliZwickau.- Kultureller Austausch kann - wie die Liebe - durch den Magen gehen. Dazu gibt es am Dienstag, 20. November 2018 erneut Gelegenheit, wenn im Rahmen des Projektes „Kochen verbindet“ wieder gemeinsam „über den Tellerrand“ gekocht, gequatscht und gegessen wird. Gastgeber ist dieses Mal der Studentenclub „Tivoli“, Äußere Schneeberger Straße18.
Los geht es ab 17 Uhr. Freuen können sich Interessierte auf eine kulinarische Reise nach Russland. Herzstück des gemeinsamen Kochabends ist ein Rezept für Pelmeni aus dem internationalen Zwickauer Kochbuch „Kochen verbindet“ mit vielen Lieblingsgerichten Einheimischer und Zugezogener. Darüber hinaus wird – natürlich außerhalb der Küche - die Culture-Clash-Komödie „Ausgerechnet Sibirien“ von Ralf Huettner gezeigt.
Hobbyköche, Feinschmecker oder einfach nur am Kochen (und/oder Essen) Interessierte verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft sind dazu recht herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Das Projekt „Kochen verbindet“ findet seit Anfang 2017 mehrmals im Jahr in sich wechselnden Einrichtungen statt. Es bietet nicht nur die Möglichkeiten, kulinarische Vielfalt zu entdecken, sondern schafft vor allem auch Raum für Begegnungen, Gespräche, Neugier und interkulturellen Austausch.
Die Aktionen „Kochen verbindet“ und „Grillen verbindet“ wurden durch die Stadt Zwickau, insbesondere das Büro der Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragen, initiiert. Das Angebot wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! über die Zwickauer Partnerschaft für Demokratie gefördert.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 14. November 2018

Weihnachtsangebot: Hörspiel „Clara in Nöten“ zum Sonderpreis

Clara_Weihnachten

Zwickau.- Das zweistündige Hörspiel „Clara in Nöten“ von und mit Christine Adler ist jetzt zum Weihnachts-Sonderpreis für NUR 9,90 Euro überall im Handel als Doppel-CD, Download oder Streaming erhältlich.

Mehr dazu unter www.clara-wieck.de

Montag, 12. November 2018

Attraktives Streicherkursangebot: Meisterkurse 2019 mit Stardozenten

Abschlussfoto Meisterkurse Bad Elster 2018 ©JanBräuerBad Elster.- Seit dem Jahr 2014 werden in Bad Elster jährlich Chursächsische Meisterkurse mit dem Ziel durchgeführt, den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig/Berlin) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf).

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Sonntag, 11. November 2018

Zum (vorerst) letzten Mal: „Biedermann und die Brandstifter“ in Glauchau

Biedermann1Zwickau/Glauchau.- „Zum letzten Mal: er ist kein Brandstifter!“, beschwört Gottlieb Biedermann seine Frau Babette. „Woher weißt Du das?“, fragt sie. Darauf antwortet  ihr der sichtlich genervte Haarwasser-fabrikant: „Ich habe ihn doch selbst danach gefragt - und überhaupt…!“
Zum (vorerst) letzten Mal ist auch das Stück „Biedermann und die Brandstifter“  in einer Inszenierung der beiden Zwickauer Regisseure Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel mit dem Theaterensemble NORAH auf der Bühne des Glauchauer Stadttheaters zu sehen. Dabei gab es bereits zur Premiere am 8. November eine Novität. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kombinierten die Glauchauer eine Live-Performance mit einer Kinovorführung. Wie das Theaterensemble NORAH diese Herausforderungen gemeistert hat, sollten sich die Zuschauer am 16. November um 19:30 Uhr am besten selbst ansehen.
„Ein Lehrstück ohne Lehre“, so hat Max Frisch sein Stück untertitelt, eine Parabel in der Tradition Brechts, aber ohne Ideologie. Es ist das berühmteste Theaterstück von Frisch und eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenwerke überhaupt. Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. So zeigt sich, Lehre hin, Lehre her, auf unterhaltsam groteske Weise die Unfähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen zu erkennen und durch beherztes Handeln zu verhindern.

Kartenbestellung per E-Mail: stadttheater@glauchau.de
Foto: ZPA

Donnerstag, 8. November 2018

Robert Schumann Konservatorium: Konzert mit „moment’s concept“

081118_bildmomentconceptZwickau.- Mit Philipp Rumsch (Klavier), Carl Wittig (Kontrabass) und Tom Friedrich (Schlagzeug) sind am Donnerstag, dem 22. November wieder ehemalige Schüler des Robert Schumann Konservatoriums zu Gast.
Das Konzept des Moments als Eigenschaft des musikalischen Ausdrucks - für die drei jungen Musiker war dies bei der Gründung der Band 2012 essentieller Bestandteil des Zusammenspiels. Dieses Konzept hat sich im Laufe der Zeit ständig verändert, wurde neu definiert und interpretiert. Auf ihrem zweiten Album with | out, welches am 23. November erscheint, setzt sich die Band nun mit den sich wandelnden äußeren und inneren Zuständen auseinander, die seine Arbeit in den vergangenen drei Jahren geprägt haben. Ausgehend von Auslandsaufenthalten der Bandmitglieder und dem Wirken in diversen Projekten zeichnen die drei Musiker ein Bild, welches sich deutlich vom selbstbetitelten Debütalbum unterscheidet. Die Arbeit mit verschiedenen Spielarten des Jazz, impressionistischen Klangfarben oder Minimal Music sind deutlich spürbar und werden gleichzeitig von einer gemeinsamen Klangvorstellung der traditionsreichen Besetzung Klaviertrio getragen.
Das Trio moment’s concept gewann 2013 den Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend jazzt“ und wurde bei der Bundesbegegnung im gleichen Jahr mit dem Studiopreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet. Die Band erhielt den Preis der Stadt Dresden, wurde beim Tag der Talente vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geehrt und spielte zahlreiche Tourneen im In- und Ausland. Außerdem erhielt Philipp Rumsch den Leipziger Jazznachwuchspreis 2018. Das selbstbetitelte Debütalbum erschien 2016 bei Unit Records.
Das Konzert mit moment’s concept am Donnerstag, dem 22. November findet im Robert-Schumann-Saal statt und beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 3. November 2018

Premiere: Theaterensemble NORAH steht vor neuer Herausforderung

Gottlieb Babette_Biedermann1Zwickau/Glauchau.- Wer hat ihnen Streichhölzchen gegeben und wer das Frühstück gemacht? Streitgespräch zwischen Gottlieb Biedermann und seiner Ehefrau Babette nach der Katastrophe.
„Biedermann und die Brandstifter“ kommt in einer Inszenierung der beiden Zwickauer Regisseure Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel mit dem Theaterensemble NORAH auf die Bühne des Glauchauer Stadttheaters. Dabei gibt es zur Premiere am 8. November um 19:30 Uhr auch eine Novität. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kombinieren die Glauchauer eine Live-Performance mit einer Kinovorführung. Dazu gab es im Vorfeld umfangreiche Dreharbeiten. Auf der Bühne wurde ein komplettes Filmset mit Kameras, extra Licht und Tontechnik eingerichtet. Dazu Claudia Gehler, Hauptrolle Babette: „Für uns Darsteller war dies eine besondere Herausforderung. Vor der Kamera muss man sich zum Beispiel ganz anders bewegen, als auf der großen Bühne. Viel weniger eigentlich, weil man sonst ständig aus dem Bild laufen würde. Dafür braucht man sich den Text nicht so lange zu merken. Wenn die Szene abgedreht ist, kann man ihn getrost wieder vergessen. Das ist manchmal von Vorteil.“Theater_Filmset
Wie das Theaterensemble NORAH diese Herausforderungen gemeistert hat, sollten sich die Zuschauer zur Premiere am besten selbst ansehen. Weitere Termine sind: am 9. und 16. November jeweils um 19:30 Uhr.
„Ein Lehrstück ohne Lehre“, so hat Max Frisch sein Stück untertitelt, eine Parabel in der Tradition Brechts, aber ohne Ideologie. Es ist das berühmteste Theaterstück von Frisch und eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenwerke überhaupt. Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. So zeigt sich, Lehre hin, Lehre her, auf unterhaltsam groteske Weise die Unfähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen zu erkennen und durch beherztes Handeln zu verhindern.
Kartenbestellung per E-Mail: stadttheater@glauchau.de
Fotos: ZPA

Freitag, 2. November 2018

Frauenpersönlichkeiten: Tagungsband „Muldeperlen“ erschienen

MuldeperlenZwickau.- Lang ersehnt und erwartet ist er nun erhältlich, der Tagungsband „Muldeperlen“ zu Frauenpersönlichkeiten aus der Zwickauer Geschichte. Er fasst die Beiträge der Tagung „Muldeperlen“, welche am 8. März dieses Jahres im Rahmen des 900 jährigen Stadtjubiläums im Rathaus stattfand, zusammen.
Der Band enthält viele neue und interessante Erkenntnisse über Frauen aus der älteren und neueren Zwickauer Geschichte, Einsichten über Frauen, die hier in und für unsere Stadt wirkten oder die als in Zwickau Geborene andernorts  Bemerkenswertes leisteten. Es sind Frauen wie die Kirchenstifterin Bertha von Groitzsch, der wir unsere diesjährige 900 Jahrfeier verdanken, Frauen wie Isolde von Arnim, Luise Loof oder Susanna Kosmale, die der eine oder die andere vielleicht noch persönlich kennengelernt hat. Reich bebildert, lehnt er sich an den gleichnamigen Kalender von 2018 an, liefert aber tiefgründiger und teilweise überraschende Informationen aus der stadtgeschichtlichen Forschung.
Er ist ab sofort kostenfrei im Rathaus, bei der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten, Zimmer 1/24 und 1/22 sowie im Stadtarchiv Zwickau zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau