Samstag, 20. Oktober 2018

Live-Multivisionsshow: Island – Naturwunder am Polarkreis

Nordlicht über der Jökulsarlon 1Werdau.- In ihrer Live-Multivisionsshow berichten Sandra Butscheike und Steffen Mender am Samstag, den 24.11.2018, ab 19:30 Uhr in der Stadthalle „Pleißental“ in Werdau über ihre Reisen durch Island. Island ist wild, einzigartig und atemberaubend schön. Naturgewalten haben auf der größten Vulkaninsel der Erde eine unvergleichliche Vielfalt an spektakulären Landschaften geschaffen. Geysire, blubbernde Schlammtöpfe, heiße Quellen, unberührte Fjorde, bizarre Vulkane, unwirkliche Mondlandschaften, ausgedehnte Lavafelder, unzählige Wasserfälle und gewaltige Gletscher bestimmen das Bild der Insel.

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Neue Schenkung für Museum: Spätwerk von Max Pechstein

PalauerinnenZwickau.- Das Max-Pechstein-Museum ist bald um ein Exponat reicher. Die Enkel von Max Pechstein, Julia und Alexander Pechstein, übergeben am 7. November 2018 die Tempera-Malerei „Drei Palauerinnen nach dem Bad“ von 1949. Allein durch seine Größe nimmt das Exponat eine besondere Stellung innerhalb des Gesamtwerkes des Künstlers ein. Der intensiv rot-orange glühende Sonnenball leuchtet durch das üppige Grün der exotischen Landschaft. Eine nur mit einem gelben Grasrock bekleidete Frau sitzt auf einem Hocker, ihr zugewandt eine Kniende, ebenfalls im gräsernen Rock, zu ihrer Linken und eine gänzlich unbekleidete Südsee-Schönheit zu ihrer Rechten. Zu ihren Füßen kriechen Schlange und Eidechse. Ein Mann bewegt sich von der Gruppe weg in Richtung eines kleinen blauen Sees hinter ihr. Umrahmt und geschützt von palmenartigen Bäumen und hohen Gräsern, zwischen denen immer wieder große, rote, exotische Blüten hervorleuchten, baden hier zwei weitere Frauen.

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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Minister Wöller übergibt Verkehrsschulen für Kinder und Jugendliche

DSC00981Leipzig/Dresden.- Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller (Foto 2. von links) hat heute in der Integrativen Kindertagesstätte „Spielhaus Thekla“ in Leipzig mit dem Präsident der LVW Herr Andreas Nowak MdL drei Fahrzeuge übergeben, die in Zukunft als mobile Verkehrsschulen genutzt werden. Diese Fahrzeuge werden von der Gebietsverkehrswacht Annaberg-Erzgebirge, der Verkehrswacht Riesa-Großenhain und der Messestadt-Verkehrswacht Leipzig für die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für ein umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr eingesetzt.

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Dienstag, 16. Oktober 2018

TANZ-TIPP DER WOCHE: „Glanz und Tanz des Rokoko“

Hofballett-Presse©JanBräuerGlauchau/Bad Elster.- Am Sonnabend, den 28. Oktober, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für das Königliche Hofballett Bad Elsters im »Glanz & Tanz des Rokoko«: Über 30 Darsteller, prachtvolle historische Kostüme und höfische Tänze europäischer Königshäuser werden dabei in der zeitlosen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn oder Jean-Baptist Lully das Königliche Kurhaus erstrahlen lassen. Die Tänzerinnen und Tänzer der Gräflich Schönburgischen Schlosscompagnie aus dem sächsischen Glauchau, eine reizende Amoretten-Schar aus Elsteraner Kindern und die Conférencieuse Mareike Greb entführen das Publikum gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie in prachtvollen historischen Kostümen zum musikalisch-tänzerischen Amüsement an die europäischen Höfe. Höhepunkt ist die Aufführung des von Jean-Baptist Lully für den französischen Sonnenkönig komponierten Hofballetts »Der Triumph der Liebe« in wahrlich göttlicher Ausstrahlung - Französische Eleganz, höfischer Barock und die Poesie des Rokoko verschmelzen so zu königlicher Theaterunterhaltung! Eine wirkliche Besonderheit im Programm ist dabei die exklusive Aufführung einer Quadrille aus dem originalen »Schönburgischen Tanzbüchlein« aus den Archiven des Fürsten Günther von Schönburg-Waldenburg, welche erst kürzlich wiederentdeckt und nun speziell für Bad Elster choreografiert wurde.
Tickets: 037437/53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: Jan Bräuer

Freitag, 12. Oktober 2018

Folter in der Psychiatrie: Zwangsbett und Elektroschock-Therapie

Folterinstrument_RodewischRodewisch.- Die Berichte über Folter in der Psychiatrie des Sächsischen Krankenhauses (SKH) reißen nicht ab. Ruhigstellung der Patienten durch Zwangsmedikation und stundenlange Fixierungen gegen deren Willen. Schlampig erstellte Gutachten, die eine angezeigte Entlassung unnötig verzögern oder sogar verhindern. Die Liste der Vorwürfe gegen das SKH Rodewisch ist lang. Die Klinikleitung weigert sich, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen (WSZ berichtete).
Jetzt meldet sich ein weiterer Betroffener zu Wort. Michael Trützschler stammt aus einer Bäckersfamilie im Vogtländischen Auerbach, deren Existenz seit seinem Aufenthalt in der Abteilung B7 4 des SKH, wie er sagt, bedroht ist. Sein Vorwurf: „Ich wurde in der Psychiatrie nicht nur falsch behandelt, sondern fühlte mich oft machtlos und gegen meinen Willen gefoltert.“ Damit meint der ehemalige Patient vor allem seine Fixierung auf dem mit Gurten für die Fesselung präparierten Zwangsbett (Foto).

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Dienstag, 9. Oktober 2018

TIPP DER WOCHE: Der internationale Mönchschor Gregorianika

Gregorianika©MelanieMuellerBad Elster.- Am Freitag, den 19. Oktober entführt der internationale Mönchschor Gregorianika um 19.30 Uhr das Publikum in der KunstWandelhalle Bad Elster in mystische Klangwelten vom Mittelalter bis heute. Die beeindruckende A-Cappella-Show des Ensembles bringt mystischen Glanz in die KunstWandelhalle: Lassen Sie alle Sorgen des hektischen Alltags hinter sich und genießen Sie die Kraft und Energie dieser wundervollen Musik! Die Konzerte von »Gregorianika« sind wie eine Auszeit für die Seele.

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Ausstellung zu „900 Jahre Zwickau“: Kinder entdecken ihre Stadt

Modell der Kita KrümelkisteZwickau.- Kindern Zeit begreifbar zu machen ist gar nicht so einfach. Beim 9 Jahre alten Geschwisterkind und den 90-jährigen Großeltern mag das mittels Familienalbum, eigenen Erlebnissen und Erinnerungen noch ganz gut gelingen. Aber wie vermittelt man Kindern eine 900 Jahre alte Stadt? Darüber machten sich im vergangenen Jahr - in Vorbereitung aufs Festjahr „900 Jahre Zwickau“ - auch die Erzieher-Teams der 16 kommunalen Kitas/Horte Gedanken.

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Montag, 8. Oktober 2018

BARMER Gesundheitsreport: Zwickauer überdurchschnittlich oft krank

frau-mit-deckeZwickau.- Die Zwickauer sind häufiger und auch länger krankgeschrieben als der durchschnittliche Bundesbürger. Waren bundesweit an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 48 arbeitsunfähig, so waren es in Zwickau 52. Damit lag der Krankenstand der Zwickauer deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,8 Prozent. Im Jahresdurchschnitt war jeder Erwerbstätige im vergangenen Jahr 1,4 Mal krankgeschrieben.
Mehr Erkältungen und Rücken-beschwerden als im Vorjahr
Für die meisten Krankschreibungen der Zwickauer sorgten Rückenprobleme mit 4,1 Fehltagen je Versicherten, gefolgt von psychischen Leiden und Atemwegserkrankungen mit durchschnittlich 2,9 Fehltagen sowie Verletzungen mit 2,1 Fehltagen je Versicherten. „Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir erfreulicher Weise bei psychischen Leiden und Verletzungen einen leichten Rückgang der Ausfalltage. Gestiegen sind allerdings die Ausfallzeiten bei Atemwegserkrankungen und Rückenbeschwerden“,  beschreibt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau, die aktuellsten Auswertungsergebnisse des kasseneigenen Gesundheitsreports.
Nachhaltige Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten
„Gesundheitsfördernde Maßnahmen, die für mehr Bewegung und damit weniger Rückenschmerz sorgen, müssen noch besser bei den Beschäftigten ankommen. Immer häufiger rüsten Unternehmen um, schaffen beispielsweise mobile oder höhenverstellbare Arbeitsplätze für ihre Beschäftigten oder bieten die Möglichkeit für Bewegungspausen“, so Geyer. Damit wird bei einem Acht-Stunden-Büro-Tag der Rücken entlastet. Positiv zu sehen sind hier alle Maßnahmen, die Menschen motivieren sich mehr zu bewegen. So kann auch eine Teilnahme des Firmenteams an Firmenläufen oder anderen Veranstaltungen so manchen Beschäftigten mitziehen und damit positive, gemeinsame Erlebnisse in der Arbeitswelt schaffen. „Viele Menschen brauchen eine Motivation von außen, um den inneren „Schweinehund“ zu überwinden. Allerdings sollte dann auch die nachhaltige Änderung der Lebensgewohnheiten unterstützt werden“, so Geyer.
Prävention auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken
imageBetriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) scheint in großen Unternehmen zunehmend zu funktionieren, stellt allerdings kleine Betriebe aufgrund ihrer Größe vor besonders große Herausforderungen. Hier gibt es noch Nachholbedarf. Mitarbeiterorientierte Führung und Kommunikation, sinnvolle Ziele und Identifikation sind wesentliche Schlüssel für den Zustand einer optimalen Leistungsentfaltung und Gesunderhaltung. Mit Trainings- und Weiterbildungsangeboten für Führungskräfte werden die Gesundheitskompetenzen von Beschäftigten mit Leitungsfunktionen erheblich verbessert. Für kleinere Unternehmen könnten verstärkt Branchendachverbände derartige Angebote bündeln und die Organisation von Veranstaltungsangeboten übernehmen. Derzeit haben Unternehmen in Sachsen die Möglichkeit individuelle Angebote über das Portal der BGF-Koordinierungsstelle Sachsen zu erhalten. Dabei handelt es sich um ein  krankenkassenübergreifendes Portal. Unternehmen finden hier Unterstützung bei der Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung.
In Sachsen haben 2017 rund 433 Unternehmen Maßnahmen der BARMER zum betrieblichen Gesundheitsmanagement durchgeführt. Der Trend für 2018 ist steigend. Für den Gesundheitsreport 2018 wurden die Daten von 117.000 sächsischen Erwerbspersonen ausgewertet. Das sind rund sieben Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat. Die BARMER versichert insgesamt rund 370.000 Menschen in Sachsen.

Quelle und Foto: BARMER
BGF-Koordinierungsstelle: https://www.bgf-koordinierungsstelle.de/sachsen/

Letztes Schumann-Plus-Konzert: „…dies romantische Instrument“

Michael SchönheitZwickau.- Das Schumann-Plus-Konzert VIII ist eines mit ungewöhnlichen Klängen. Es ist zugleich das letzte, zu dem das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 im Jahr 2018 einlädt und zwar am 4. November um 17 Uhr. Die Viola da gamba gilt als Instrument des 17. und 18. Jahrhunderts. Doch in Robert Schumanns Neue Zeitschrift für Musik wurde sie 1840 als „dies romantische Instrument“ bezeichnet. Der Gambenspezialist Thomas Fritzsch hat sich auf die Suche nach dem Gambenrepertoire des 19. Jahrhunderts gemacht, und dabei sogar Bearbeitungen von Musik Robert Schumanns entdeckt.

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Positives Resümee: Kürbisse sorgen für magischen Abend

Werdau.- Der neunte Werdauer Kürbiszauber ist Geschichte und dürfte den Besuchern, Händlern und Handwerkern als ein erstklassiges Erlebnis in Erinnerung bleiben. Am Nachmittag und Abend des 5. Oktober waren bei idealem Wetter tausende Gäste in die Werdauer Innenstadt gepilgert, wo ein abwechslungsreiches, regionales Angebot auf sie wartete. Veranstalter Rigo Reuter zog im Namen des Organisationsteams ein überaus positives Resümee: „Der Werdauer Kürbiszauber hat sich von Anfang an zu einem absoluten Highlight entwickelt…“

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