Freitag, 14. Dezember 2018

Urbane Kunst statt illegale Graffiti: Verein ruft zum Mitmachen auf

ISDS_VereinsheimZwickau.- Der gemeinnützige Verein „Ich sehe die Sonne e.V.“ (ISDS) bezieht im Frühjahr kommenden Jahres ein neues Vereinsheim in der Moritzstraße. Dafür werden derzeit die ersten Vorbereitungen getroffen. Was den Vereinsmitgliedern allerdings sauer aufstößt, sind die zahlreichen illegalen Graffiti, die sich an den Außenwänden des Gebäudes häufen. So wie im gesamten Stadtgebiet, ist die Lage auch hier bisher nicht unter Kontrolle. Beinahe täglich erscheinen neue Schmierereien und die betroffenen Hauseigentümer sind praktisch machtlos.
Oberbürgermeisterin Pia Findeiß hatte bereits im April angeregt, dass gemeinnützige Vereine, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden, sich mit eigenen Projekten gegen illegale Graffiti richten sollen (WSZ-berichtete).
Die Vereinsmitglieder von ISDS greifen jetzt die Idee auf und starten hiermit einen Aufruf an alle Graffiti-Künstler. Gesucht werden Menschen, die sich berufen fühlen, die Giebelwand des Vereinsheimes mit eigenen Ideen oder auch nach Vorgaben mit geschmackvollen Graffiti zu verschönern. Das bzw. die Motiv(e) sollten natürlich etwas mit dem Verein und dessen Aktivitäten zu tun haben.
Das notwendige Material wird bereit gestellt, Anleitung gibt ein fachkundiger Graffiti-Künstler. Interessierte für dieses Projekt, das Anfang 2019 durchgeführt werden soll, können sich ab sofort unter der Mailadresse verein@isds-online.de bewerben.

Foto: Verein

Dienstag, 11. Dezember 2018

Akten beschlagnahmt: Polizeieinsatz bei Reichsbürger-Treffen

MI743-2018_Beschlagnahmte GegenständeZwickau / OT Hüttelsgrün.- Am Sonntagnachmittag kam es zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit der Veranstaltung von sogenannten Reichsbürgern. Diese hatten bereits seit Oktober regional und überregional mittels Flyern alle Einwohner öffentlich zur staatlichen Siegelrechte- und Verweserwahl an ihrem Wohnsitz eingeladen.
Die Staatsanwaltschaft Zwickau eröffnete dazu ein Verfahren wegen des Verdachts auf Amtsanmaßung.
Während der Ermittlung betraten die Einsatzkräfte mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss das ehemalige Autohaus, in dem das vermeintliche Referendum stattfand.
Im Objekt wurden 23 Personen festgestellt, sechs von ihnen konnten als sogenannte Wahlleiter bzw. Wahlhelfer ausgemacht werden. Von allen Anwesenden wurden die Identitäten festgestellt. In der Folge konnten diverse Wahlunterlagen und Beweismittel, so zum Beispiel Wahlurnen, beschlagnahmt werden.
Der Einsatz lief weitestgehend störungsfrei ab. Lediglich eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde vor Ort zusätzlich aufgenommen.
Die Polizeidirektion Zwickau wurde von Kollegen der Bereitschaftspolizei Sachsen bei dem Einsatz unterstützt.

Quelle und Foto: Polizeidirektion Zwickau

Tipp der Woche: Weihnachtskonzert und Adventunterhaltung

Géraldine Olivier lädt zum Advent unterm Sternenhimmel
Geraldine Olivier ©GREJO RecordsAm Sonnabend, den 22. Dezember präsentieren die Schweizer Ausnahmesängerin Géraldine Olivier und ihre Gäste Graziano und Captain Freddy um 19.30 Uhr im König Albert Theater ihren stimmungsvollen »Advent unterm Sternenhimmel« als heitere Schlagershow! Die Schweizer Ausnahmesängerin Géraldine Olivier präsentiert im besonderen Ambiente des König Albert Theaters zusammen mit Graziano und Captain Freddy die Bühnenshow »Advent unterm Sternenhimmel«. Gemeinsam nehmen sie ihre Besucher mit auf eine musikalische Reise in die vorweihnachtliche Zeit und schaffen ein ganz besonderes Erlebnis.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung

Pfefferkuchenherzen für kleine Weihnachtsmarktkünstler

L(i)eben in Werdau 2018-12-11 001Werdau.- Es hat sich zu einer wahrhaft liebevollen Tradition der letzten Jahre entwickelt: Immer in der Vorweihnachtszeit entstehen in den Backstuben verschiedener regionaler Konditoreien Pfefferkuchenherzen mit dem Schriftzug „L(i)eben in Werdau!“ – zugleich dem Werbesignet der Pleißestadt.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder fünf Bäckereinen beteiligt: Friedrich, Jubelt, Kunze, Teller sowie Flechsig, die jeden Freitag auf dem Werdauer Wochenmarkt zu Gast sind.
Bestimmt sind die kleinen Leckereien für die vielen jungen Künstlerinnen und Künstler, die vom 13.-16. Dezember auf der Bühne des Werdauer Weihnachtsmarktes auftreten werden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Sonntag, 9. Dezember 2018

Im Parkbereich Schwanenbrunnen beginnen die Bauvorbereitungen

Geh- und Radwegbau nahe Schwanenbrunnen 1Zwickau.- Im Parkbereich Schwanenbrunnen, zwischen der Alten Reichenbacher Straße und dem Anschluss zur Reichenbacher Straße, beginnen voraussichtlich Mitte Dezember vorbereitende Maßnahmen für den Neubau des kombinierten Rad- und Gehweges entlang der Humboldtstraße. Im Rahmen der EFRE-Maßnahmen in der zentrumsnahen Bahnhofsvorstadt wird der dort bereits seit vielen Jahren befestigte Gehweg innerhalb des Parkgeländes erneuert.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung

Samstag, 8. Dezember 2018

Besonders ungewöhnliches Projekt: Können Sie Ihren Augen trauen?

Werdau/Zwickau.- Zur Weihnachtszeit haben sich die Kollegen des Augenoptiker-Stammtischs der hiesigen Region etwas Besonderes einfallen lassen. In den Schaufenstern ihrer Geschäfte sind verschiedene Objekte mit optischen Täuschungen zu sehen. Diese sind Teil einer Wanderausstellung von Prof. Dr. Lingelbach, der viele Jahre an der Aalener Hochschule für Technik und Wirtschaft im Studiengang Augenoptik als Dozent tätig war. Seine besondere Vorliebe gilt den optischen Phänomenen, denn manchmal entspricht unsere Wahrnehmung nicht der physikalischen Realität.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung

Freitag, 7. Dezember 2018

Werdauer Gymnasiasten bringen frischen Wind ins Rathaus

Rathaus Werdau 2018-12-05 001Werdau.- Es ist ein Erfolgsprojekt, das das Werdauer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt hat: Ein freiwilliger Intensiv-Workshop für Schüler, in das Thema der eigenen Unternehmens-gründung aktiv einzutauchen. Partner sind unter anderem die Sparkasse Zwickau, die Westsächsische Hochschule, die IHK, die Arbeitsagentur, der Kommunika-tionstrainer Carsten Riedel, der Landtagsabgeordnete Jan Löffler und die Stadtverwaltung Werdau.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Über 200 Events und 950.000 Besucher bei „900 Jahre Zwickau“

900JahreZwickau_Stadtfest_StadtZwickauZwickau.- „Es war ein tolles Jubiläumsjahr! Die etwa 950.000 Veranstaltungsbesucher und die eindrucksvollen Höhepunkte, die noch lange positiv in Erinnerung bleiben werden, belegen dies!“, so lautet die Gesamteinschätzung von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß zum Jubiläum „900 Jahre Zwickau“. Gemeinsam mit Bernd Meyer, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, und Projektleiterin Grit Weise vom Kulturamt zog sie heute in einem Pressegespräch Bilanz. In diesem konnten sie auch auf gestiegene Übernachtungszahlen verweisen und auf manches, das das Festjahr überdauert.

220 Events, 240 Mitmacher, 12,5 % mehr Übernachtungen
Insgesamt fanden bzw. finden aus Anlass von 900 Jahre Zwickau rund 220 kleinere und größere Veranstaltungen statt. Erfreulich aus Sicht der Stadtverwaltung war dabei einerseits die Vielfalt der Angebote. Diese reichte von Ausstellungen über Events für Kinder oder Jugendliche sowie Sportveranstaltungen bis hin zu Wettbewerben. Andererseits konnten gerade mit Highlights, wie dem Ballonfest, dem Automobiltag, dem historischen Markttreiben und insbesondere der Festwoche mit dem spektakulären Festival of Lights auch Menschen über die Stadtgrenzen hinaus angesprochen werden. Nicht minder erfreulich: Bei keiner der Veranstaltungen gab es nennenswerte Probleme im Bereich von Sicherheit und Ordnung.
Zwickau Ballonfest Tag 3 Absage und Staedtelauf Ankunft 20.05.2018„900 Jahre Zwickau“ war aber auch ein Gemeinschaftswerk. Etwa 240 Vereine, Institutionen und Unternehmen brachten sich aktiv in die Vorbereitung und Organisation des Jubiläums ein. Dieses Engagement schlug sich beispielsweise in eigenen Veranstaltungen, in Buchprojekten, in der kostenlosen Bewerbung von „900 Jahre Zwickau“ oder in der finanziellen Unterstützung einzelner Events oder des gesamten Festjahres nieder. „Es ist ein gutes Zeichen, wie viele an einem Strang gezogen haben“, betont Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. „Allen Beteiligten danke ich aufrichtig für die vielen kreativen Ideen und das tolle Engagement!“.
Im Ergebnis registrierte die Stadt nicht nur sehr gute Besucherzahlen. Die Zahl der Übernachtungen stieg von Januar bis August 2018 um 12,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nahmen 2017 von Januar bis Oktober gut 6.000 Personen an den Stadtführungen der Kultour Z. teil, so waren es in diesem Jahr mehr als 8.000 – eine Steigerung um gut 25 %! Die Resonanz zeigte sich ebenfalls bei den unterschiedlichen Artikeln, die zum Verkauf standen. Die limitierte Auflage des eigens kreierten „Festvogels“, die Tickets für Fahrten zum Ballonfest, die Eintrittskarten zum Gert-Fröbe Abend oder der Kalender mit Motiven des Festival of Lights waren innerhalb kürzester Zeit, mitunter in weniger als einem Tag vergriffen. Sogar die dreibändige Chronik, die bereits 2017 und damit pünktlich vor dem Stadtjubiläum herauskam, war am Erscheinungstag komplett ausverkauft.

Bleibende Geburtstagsgeschenke
Dieses neu erarbeitete Werk gehört zu den Dingen, die über das Festjahr hinaus Bestand haben. Erfreulich ist, dass das Stadtjubiläum zu weiteren Buchprojekten führte, welche die Zwickauer und ihre Gäste auch künftig  über verschiedene Aspekte der Stadt informieren. Zu diesen gehören unter anderem ein Stadtführer, die Neuauflage des Kinderstadtführers oder „Bilder einer Stadt“. Dank der Initiative von Unternehmen und aufgrund von Spenden und Fördermitteln erhält die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt zwei ganz besondere Geburtstaggeschenke, die Klein und Groß ab 2019 be- und verzaubern: ein Wasser-Licht-Spiel auf dem Hauptmarkt sowie die Kinder-Schwanenstadt, welche den alten Spielplatz im Schwanenteichparkareal ersetzt.900JahreZwickau_FestivalOfLights_FrankHerrmannAuch bei Veranstaltungen werden die mit dem Jubiläum gesammelten Erfahrungen zum Tragen kommen. Das historische Markttreiben, das im September stattfindet und zuletzt stets im Zeichen der Schumann-Zeit stand, wird auch 2019 und darüber hinaus drei stadtgeschichtliche Epochen widerspiegeln: die Zeit von Mittelalter und Reformation, die Biedermeierzeit und die Jahrzehnte der Industrialisierung. Die Kirchen haben signalisiert, dass die „Nacht der offenen Kirchen“, die in der Festwoche ihre Premiere erlebte, eine Neuauflage erleben soll.
Angesichts dieser positiven Resultate hat sich für die Stadtverwaltung und ihre vielen Unterstützer der Vorbereitungsaufwand gelohnt. Bereits 2010 hatte der Stadtrat einen ersten Beschluss gefasst, dass Zwickau das 900-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung mit einem Festjahr feiert. Mitte 2013 entschied das Gremium, dass eine neue Chronik zu erarbeiten ist und dass die Vorbereitungen durch ein Festkomitee begleitet werden, dem neben Oberbürgermeisterin und Bürgermeister Vertreter aller Fraktionen sowie des Kulturamtes und des Presse- und Oberbürgermeisterbüros angehören. Dieses tagte erstmals im Januar 2015. 2016 wurde zudem ein Festbeirat mit Vertretern ausgewählter Institutionen und Unternehmen ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr starteten erste Werbemaßnahmen für „900 Jahre Zwickau“.
Das Festjahr begann schließlich mit der Silvesterparty der Kultour Z. Es folgten zwölf Monate mit thematisch unterschiedlichen Veranstaltungen. Damit wurde das Ziel verfolgt sowohl unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen als auch die verschiedenen Facetten darzustellen, die Zwickau ausmachen. Zu den Höhepunkten gehörten die Sonderausstellung „Geschichte und Geschichten – 900 Jahre Zwickau“ in den Priesterhäusern, die Festwoche sowie das Ballonfest im Mai, das Stadtfest und der Automobiltag im August oder das historische Markttreiben im September. Am 15. Dezember findet die traditionelle Bergparade statt – größer als in den Vorjahren.
Eine Reihe von ungewöhnlichen Vorhaben unterstreichen den außergewöhnlichen Charakter des Jahres 2018. Der eigens komponierte und getextete „Hymnus“ erlebte zur Festveranstaltung am 1. Mai sein Uraufführung , ein Non-Stop-Städtelauf verband die Partnerstädte Dortmund und Zwickau und ein gemeinsames Konzertprojekt verschiedener Ensembles die seit 1971 verbundenen Orte Zwickau und Jablonec n.N. in Tschechien. Besuchermagnet Nummer 1 war unbestritten das Festival of Lights, bei dem in der Festwoche allabendlich mehr als 20 Gebäude mit Video-Mappings, Projektionen und Lichtinstallationen in Szene gesetzt und Stadtgeschichte sicht- und erlebbar wurden. Allein vom 1. bis 5. Mai waren mehr als 300.000 Gäste zu verzeichnen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Bestsellerautor Stephan Zantke zu Gast in der Werdauer Stadthalle

Stephan ZantkeZwickau/Werdau.- Der Spruch „Wenn Deutschland so Scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“ sorgte 2017 deutschlandweit für Aufsehen. Der Zwickauer Amtsrichter Stephan Zantke erhielt dafür europaweit Zuspruch. Im Oktober dieses Jahres veröffentlichte Zantke sein erstes Buch. Der Titel dieses Buches ist genau dieser Ausspruch.
Im Buch berichtet Zantke von zehn Verfahren, die ihn in seiner 25-jährigen Dienstzeit als Richter sehr berührt haben und die ihm bis heute unter die Haut gehen. Er erlaubt auch einen Blick hinter die Kulissen der der Rechtsprechung und in die Gefühlswelt eines Richters.
Zantke liest aus seinem Buch am 18.01.2019 in der Stadthalle „Pleißental“. Beginn der Lesung wird 19.00 Uhr sein, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Das Buch kann zur Veranstaltung käuflich erworben und auf Wunsch vom Autor persönlich signiert werden.
Tickets in allen Freie-Press-Shops in Ihrer Nähe und in der Stadthalle „Pleißental“ an der Abendkasse.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 4. Dezember 2018

Tänzerisches Strauß-Potpourri im König Albert Theater

Große Johann-Strauß-Gala_2017_©Jan BräuerBad Elster.- Am Mittwoch, den 12. Dezember öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß.

Mehr dazu in der Westsächsischen Zeitung