Dienstag, 16. Oktober 2018

TANZ-TIPP DER WOCHE: „Glanz und Tanz des Rokoko“

Hofballett-Presse©JanBräuerGlauchau/Bad Elster.- Am Sonnabend, den 28. Oktober, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für das Königliche Hofballett Bad Elsters im »Glanz & Tanz des Rokoko«: Über 30 Darsteller, prachtvolle historische Kostüme und höfische Tänze europäischer Königshäuser werden dabei in der zeitlosen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn oder Jean-Baptist Lully das Königliche Kurhaus erstrahlen lassen. Die Tänzerinnen und Tänzer der Gräflich Schönburgischen Schlosscompagnie aus dem sächsischen Glauchau, eine reizende Amoretten-Schar aus Elsteraner Kindern und die Conférencieuse Mareike Greb entführen das Publikum gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie in prachtvollen historischen Kostümen zum musikalisch-tänzerischen Amüsement an die europäischen Höfe. Höhepunkt ist die Aufführung des von Jean-Baptist Lully für den französischen Sonnenkönig komponierten Hofballetts »Der Triumph der Liebe« in wahrlich göttlicher Ausstrahlung - Französische Eleganz, höfischer Barock und die Poesie des Rokoko verschmelzen so zu königlicher Theaterunterhaltung! Eine wirkliche Besonderheit im Programm ist dabei die exklusive Aufführung einer Quadrille aus dem originalen »Schönburgischen Tanzbüchlein« aus den Archiven des Fürsten Günther von Schönburg-Waldenburg, welche erst kürzlich wiederentdeckt und nun speziell für Bad Elster choreografiert wurde.
Tickets: 037437/53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: Jan Bräuer

Freitag, 12. Oktober 2018

Folter in der Psychiatrie: Zwangsbett und Elektroschock-Therapie

Folterinstrument_RodewischRodewisch.- Die Berichte über Folter in der Psychiatrie des Sächsischen Krankenhauses (SKH) reißen nicht ab. Ruhigstellung der Patienten durch Zwangsmedikation und stundenlange Fixierungen gegen deren Willen. Schlampig erstellte Gutachten, die eine angezeigte Entlassung unnötig verzögern oder sogar verhindern. Die Liste der Vorwürfe gegen das SKH Rodewisch ist lang. Die Klinikleitung weigert sich, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen (WSZ berichtete).
Jetzt meldet sich ein weiterer Betroffener zu Wort. Michael Trützschler stammt aus einer Bäckersfamilie im Vogtländischen Auerbach, deren Existenz seit seinem Aufenthalt in der Abteilung B7 4 des SKH, wie er sagt, bedroht ist. Sein Vorwurf: „Ich wurde in der Psychiatrie nicht nur falsch behandelt, sondern fühlte mich oft machtlos und gegen meinen Willen gefoltert.“ Damit meint der ehemalige Patient vor allem seine Fixierung auf dem mit Gurten für die Fesselung präparierten Zwangsbett (Foto).

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Dienstag, 9. Oktober 2018

TIPP DER WOCHE: Der internationale Mönchschor Gregorianika

Gregorianika©MelanieMuellerBad Elster.- Am Freitag, den 19. Oktober entführt der internationale Mönchschor Gregorianika um 19.30 Uhr das Publikum in der KunstWandelhalle Bad Elster in mystische Klangwelten vom Mittelalter bis heute. Die beeindruckende A-Cappella-Show des Ensembles bringt mystischen Glanz in die KunstWandelhalle: Lassen Sie alle Sorgen des hektischen Alltags hinter sich und genießen Sie die Kraft und Energie dieser wundervollen Musik! Die Konzerte von »Gregorianika« sind wie eine Auszeit für die Seele.

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Ausstellung zu „900 Jahre Zwickau“: Kinder entdecken ihre Stadt

Modell der Kita KrümelkisteZwickau.- Kindern Zeit begreifbar zu machen ist gar nicht so einfach. Beim 9 Jahre alten Geschwisterkind und den 90-jährigen Großeltern mag das mittels Familienalbum, eigenen Erlebnissen und Erinnerungen noch ganz gut gelingen. Aber wie vermittelt man Kindern eine 900 Jahre alte Stadt? Darüber machten sich im vergangenen Jahr - in Vorbereitung aufs Festjahr „900 Jahre Zwickau“ - auch die Erzieher-Teams der 16 kommunalen Kitas/Horte Gedanken.

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Montag, 8. Oktober 2018

BARMER Gesundheitsreport: Zwickauer überdurchschnittlich oft krank

frau-mit-deckeZwickau.- Die Zwickauer sind häufiger und auch länger krankgeschrieben als der durchschnittliche Bundesbürger. Waren bundesweit an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 48 arbeitsunfähig, so waren es in Zwickau 52. Damit lag der Krankenstand der Zwickauer deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,8 Prozent. Im Jahresdurchschnitt war jeder Erwerbstätige im vergangenen Jahr 1,4 Mal krankgeschrieben.
Mehr Erkältungen und Rücken-beschwerden als im Vorjahr
Für die meisten Krankschreibungen der Zwickauer sorgten Rückenprobleme mit 4,1 Fehltagen je Versicherten, gefolgt von psychischen Leiden und Atemwegserkrankungen mit durchschnittlich 2,9 Fehltagen sowie Verletzungen mit 2,1 Fehltagen je Versicherten. „Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir erfreulicher Weise bei psychischen Leiden und Verletzungen einen leichten Rückgang der Ausfalltage. Gestiegen sind allerdings die Ausfallzeiten bei Atemwegserkrankungen und Rückenbeschwerden“,  beschreibt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau, die aktuellsten Auswertungsergebnisse des kasseneigenen Gesundheitsreports.
Nachhaltige Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten
„Gesundheitsfördernde Maßnahmen, die für mehr Bewegung und damit weniger Rückenschmerz sorgen, müssen noch besser bei den Beschäftigten ankommen. Immer häufiger rüsten Unternehmen um, schaffen beispielsweise mobile oder höhenverstellbare Arbeitsplätze für ihre Beschäftigten oder bieten die Möglichkeit für Bewegungspausen“, so Geyer. Damit wird bei einem Acht-Stunden-Büro-Tag der Rücken entlastet. Positiv zu sehen sind hier alle Maßnahmen, die Menschen motivieren sich mehr zu bewegen. So kann auch eine Teilnahme des Firmenteams an Firmenläufen oder anderen Veranstaltungen so manchen Beschäftigten mitziehen und damit positive, gemeinsame Erlebnisse in der Arbeitswelt schaffen. „Viele Menschen brauchen eine Motivation von außen, um den inneren „Schweinehund“ zu überwinden. Allerdings sollte dann auch die nachhaltige Änderung der Lebensgewohnheiten unterstützt werden“, so Geyer.
Prävention auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken
imageBetriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) scheint in großen Unternehmen zunehmend zu funktionieren, stellt allerdings kleine Betriebe aufgrund ihrer Größe vor besonders große Herausforderungen. Hier gibt es noch Nachholbedarf. Mitarbeiterorientierte Führung und Kommunikation, sinnvolle Ziele und Identifikation sind wesentliche Schlüssel für den Zustand einer optimalen Leistungsentfaltung und Gesunderhaltung. Mit Trainings- und Weiterbildungsangeboten für Führungskräfte werden die Gesundheitskompetenzen von Beschäftigten mit Leitungsfunktionen erheblich verbessert. Für kleinere Unternehmen könnten verstärkt Branchendachverbände derartige Angebote bündeln und die Organisation von Veranstaltungsangeboten übernehmen. Derzeit haben Unternehmen in Sachsen die Möglichkeit individuelle Angebote über das Portal der BGF-Koordinierungsstelle Sachsen zu erhalten. Dabei handelt es sich um ein  krankenkassenübergreifendes Portal. Unternehmen finden hier Unterstützung bei der Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung.
In Sachsen haben 2017 rund 433 Unternehmen Maßnahmen der BARMER zum betrieblichen Gesundheitsmanagement durchgeführt. Der Trend für 2018 ist steigend. Für den Gesundheitsreport 2018 wurden die Daten von 117.000 sächsischen Erwerbspersonen ausgewertet. Das sind rund sieben Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat. Die BARMER versichert insgesamt rund 370.000 Menschen in Sachsen.

Quelle und Foto: BARMER
BGF-Koordinierungsstelle: https://www.bgf-koordinierungsstelle.de/sachsen/

Letztes Schumann-Plus-Konzert: „…dies romantische Instrument“

Michael SchönheitZwickau.- Das Schumann-Plus-Konzert VIII ist eines mit ungewöhnlichen Klängen. Es ist zugleich das letzte, zu dem das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 im Jahr 2018 einlädt und zwar am 4. November um 17 Uhr. Die Viola da gamba gilt als Instrument des 17. und 18. Jahrhunderts. Doch in Robert Schumanns Neue Zeitschrift für Musik wurde sie 1840 als „dies romantische Instrument“ bezeichnet. Der Gambenspezialist Thomas Fritzsch hat sich auf die Suche nach dem Gambenrepertoire des 19. Jahrhunderts gemacht, und dabei sogar Bearbeitungen von Musik Robert Schumanns entdeckt.

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Positives Resümee: Kürbisse sorgen für magischen Abend

Werdau.- Der neunte Werdauer Kürbiszauber ist Geschichte und dürfte den Besuchern, Händlern und Handwerkern als ein erstklassiges Erlebnis in Erinnerung bleiben. Am Nachmittag und Abend des 5. Oktober waren bei idealem Wetter tausende Gäste in die Werdauer Innenstadt gepilgert, wo ein abwechslungsreiches, regionales Angebot auf sie wartete. Veranstalter Rigo Reuter zog im Namen des Organisationsteams ein überaus positives Resümee: „Der Werdauer Kürbiszauber hat sich von Anfang an zu einem absoluten Highlight entwickelt…“

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Besichtigung des Mausoleums und Schlossführung in Greiz

mausoleum_altarGreiz.- Am Sonntag, dem 14. Oktober, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11 bis 17 Uhr letztmalig in diesem Jahr für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Möchten Sie gern mit Ihren Gästen das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen? Gern nehmen wir Ihre Anfrage/Buchung entgegen: www.greiz.de

schlossfuehrung1Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, dem 13. Oktober, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Telefon 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Samstag, 13. Oktober 2018
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½  Stunden.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

ISDS sucht neue Kids für K-Pop Tanzgruppe

Neue_Mitglieder_K-Pop Zwickau.- Die K-Pop Tanzgruppe „Black Beasts“ sucht nach neuen Mitgliedern im Alter von 14 bis 27 Jahren, die Spaß am Tanzen haben. Treffpunkt ist an jedem Sonntag um 14 Uhr in der Musikschule „Marina von Stroganoff“. Wer also etwas Neues kennen lernen möchte und/oder sich für K-Pop interessiert, ist hier goldrichtig.

Das Projekt wird vom gemeinnützigen Verein „Ich sehe die Sonne e.V.“ in Kooperation mit der Jugendinitiative JACKT durchgeführt. Es ist für ein Jahr angelegt und wird von der Aktion Mensch gefördert. Für die Teilnehmer entstehen keinerlei Kosten. Also einfach mal vorbei kommen und unverbindlich reinschnuppern.

Die K-Pop Tanzworkshops finden immer sonntags ab 14 Uhr in der Musikschule „Marina von Stroganoff“ statt und werden von der Sozialpädagogin Claudia Gehler (auf dem Foto 2. von rechts) geleitet.

Foto: ZPA

Erfolgreicher, doppelter Festivalabschluss im Jubiläumsjahr

CP-KAT2018©JanBräuerBad Elster.- Am vergangenen Wochenende wurden nicht nur die 18. Chursächsischen Festspiele anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Gesundheitstradition in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster beendet, sondern es schloss sich auch gleichzeitig der Vorhang für das Kulturfestival des 23. Chursächsischen Sommers, welches seit Mai zehntausende Besucher in der europäischen Bäderregion begeisterte. Dabei besuchten in der Zeit vom 1. Mai bis 7. Oktober 2018 insgesamt rund 60.000 Gäste die über 300 wahrlich grenzenlosen Festivalveranstaltungen verschiedener Genres in den beiden Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach sowie in zahlreichen Spielorten der Vier-Länderregion in Sachsen, Böhmen, Bayern und Thüringen.

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